Die kleinste Metropole der Welt lockt mit Jobs und Freizeitangeboten

Der Kanton Genf in der französischen Schweiz bildet den südwestlichen «Zipfel» des Landes. Stadt Genf, oft auch die «kleinste Metropole der Welt» genannt, ist mit knapp 204.000 Einwohnern (Stand 12/2020) nach Zürich die zweitgrösste Stadt der Schweiz. In der Banken- und Handelsstadt und Wiege der Uhrmacherkunst haben auch viele internationale Behörden und Organisationen wie beispielsweise die UNO ihren Sitz. Die Stadt liegt direkt am Genfer See, der zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung bietet.

Kulinarisch sind die Genfer eigen, so sind Gerichte wie Schnecken oder Froschschenkel beliebt, was vielleicht auch an der unmittelbaren Nähe zum Nachbarn Frankreich liegt. Traditionen werden hier gepflegt – vor allem im Sinne Calvins und Rousseaus, die beiden berühmtesten Persönlichkeiten der Stadt, die das Denken und Leben ihrer Bewohner stark geprägt haben.

Im Kanton selbst leben rund 509.500 Menschen (Stand 12/2021), von denen die meisten – natürlich – Französisch sprechen. Da es hier mehr Arbeitsplätze als Arbeitnehmer gibt, ist man in der Region auch stark auf Grenzgänger angewiesen, vor allem bei hochqualifizierten Tätigkeiten. Gesucht werden vor allem Führungskräfte in den Bereichen Verwaltung, Rechnungswesen, Finanzen und IT. Ein Fachkräftemangel herrscht insbesondere im Sozial- und Gesundheitswesen, aber auch bei Bürokräften und kaufmännischen Angestellten sowie im Gastgewerbe und Tourismus, der im Kanton Genf mit seinen wunderschönen Landschaften eine grosse Rolle spielt.